Mein Bild vom Kind

Jedes Kind hat ein Recht auf gewaltfreie Erziehung, das ist für mich selbstverständlich. Dies gilt nicht nur in Bezug auf sexuelle und körperliche Gewalt sondern auch für psychische Gewalt. Hierbei gilt der Grundsatz der Gleichbehandlung unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe, Religion, Einschränkung, Verwandtschaftsgrad usw.

Jedes Kind hat ein Recht auf Förderung in der Kindertagespflegestätte. Details dazu befinden sich im SGB VIII § 22 Abs. 2. Dies ist in Auszügen in der Kindertagespflegestätte vorhanden und kann gern eingesehen werden. Mein Ziel ist die Förderung der Entwicklung zur selbstbewussten Persönlichkeit mit sozialen Kompetenzen. Dies trägt somit zur Entwicklung des Kindes zu einer eigenverantwortlichen und gesellschaftsfähigen Persönlichkeit bei. Ich fördere jedes Kind sehr individuell, indem ich es motiviere, neues zu entdecken und auszuprobieren.

Jedes Kind ist ein Individuum mit Stärken und Schwächen. Diese gilt es zu analysieren. Aufgrund dieser Beobachtungen passe ich meine pädagogischen Aktivitäten an und trage zur altersgemäßen Entwicklung des Kindes bei. Dabei arbeite ich nach dem Situationsansatz: Ich „hole die Kinder dort ab, wo sie stehen“- angepasst auf ihre Interessen und aktuellen Sorgen und Nöte.

Die Bindung zwischen Tageskind und Kindertagespflegeperson ist von besonderer Bedeutung für die Entwicklung. Die Bindung dient in der Gehirnentwicklung der Kinder als Gießkanne. Deshalb lege ich großen Wert auf die gelungene Eingewöhnung.

Die fröhliche Atmosphäre in der Kindertagesstätte ist eine weitere wichtige Voraussetzung dafür, dass sich die Kinder wohl und geborgen fühlen bei mir. Dies wiederum dient der optimalen Entwicklung der Kinder.

 

Balanceakt Werte, Regeln, Rituale, Freiräume
Auch die Vermittlung von Werten ist mir wichtig. Wir sind ein Team und Grenzen niemanden aus steht dabei an erster Stelle. Eine absolut gewaltfreie Erziehung ist für mit selbstverständlich. Positive Bestätigung für gut gelöste Situationen und auswertende Gespräche in problematischen Situationen sind dabei zielführend. Die Erziehung und Förderung von Kindern ist für mich ein Balanceakt aus Werten, Regeln, Ritualen sowie Freiräume.

 

Regeln sind zum Beispiel:

➢ Wir sind ein Team: Einer für Alle, Alle für einen.
➢ Wir nehmen aufeinander Rücksicht und helfen uns.
➢ Wir gehen vernünftig mit unserem Spielzeug um.
➢ Nach dem Spielen räumen wir alles wieder an seinen Platz.
➢ Wir nehmen kein Spielzeug weg, können aber etwas zum Tausch anbieten.

Rituale wie die gemeinsame Einnahme der Mahlzeiten und Mittagsruhe geben Sicherheit und Routine.

Mit Freiräume sind das freie Spiel im Innen- und Außenbereich gemeint. Jedes Kind kann spielen, womit es will, allein oder in der Gruppe- jeder darf wählen.

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